Derzeit haben wir 08 Hunde, 16 Katzen und 01 weitere Tiere zu vermitteln! Vielleicht auch das passende für SIE? Einfach mal durchstöbern >>

Ernährung eines Hundes

Heutzutage findet sich alles, was das (Hunde-) Herz begehrt, im Handel. Vor lauter Vielfalt weiß man nicht, was man nun füttern soll und wie viel. Meist sind die Herstellerangaben immer etwas mehr als der Hund eigentlich braucht.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Nass-und Trockenfütterung und dem Barfen.

 

Nassfütterung: Bedeutet nichts anderes als die allseits bekannte Dose. Die Hunde lieben es, weil es meistens so gut riecht, häufig Geschmacksverstärker ihr übriges tun und es keine Mühen beim Kauen bereitet. Gutes Dosenfutter weist einen sehr hohen Reinfleisch-Anteil auf. Wird nur Dosenfutter gefüttert, sollte erheblich öfter auf die Zahnpflege geachtet werden (weiche Futterreste bleiben hängen und werden durch den Kauvorgang auch nicht abgerieben) wie auch die Konsistenz des Kotes überprüft werden. Ist er dauerhaft zu weich, können sich die Analbeutel beim Abkoten nicht ausdrücken und der Tierarzt müsste dies manuell tun. Dass dies für den Hund nicht angenehm ist, versteht sich von selbst. Ein Anzeichen, dass die Analbeutel voll sind, kann das Rutschen auf dem Popo sein.

 

Trockenfütterung: Auch hier gibt es eine Fülle von Marken und Ausrichtungen. Für den jungen Hund, für kleine Rassen, Senioren, den aktiven Hund, usw.. Gutes Trockenfutter hat 0% Anteil an Getreide oder Soja. Trockenfutter wird entweder tatsächlich trocken oder leicht vorgequollen dargereicht. Vorgequollen hat den Vorteil, dass Mensch sieht, welche Menge tatsächlich nachher im Magen des Hundes sein wird – und dies kann nachher die doppelte Menge darstellen! Trockenfutter eignet sich durchaus auch als Leckerli zwischendurch und man kann dabei trotzdem die Tagesmenge wunderbar kontrollieren. Einfach die Tagesmenge morgens abwiegen und von dieser Portion wird sowohl das Leckerchen wie auch das normale Futter für den Tag bestritten.

 

Neben den Lockungen des Handels kann man das tägliche Futter mit ganz einfachen Zutaten aufpeppen. Reis, Nudeln oder auch Kartoffeln, alles ohne Salz bis salzarm gekocht, unters Dosenfutter untermischen oder auch mal ein Hüttenkäse oder Joghurt zum Trockenfutter können den Speiseplan auffrischen. Pansen oder Hähnchenherzen/-mägen/-leber roh oder gekocht bedeuten eine Delikatesse! Das Äpfelchen oder Möhrchen regt zum Kauen (und somit auch zum Zähneputzen) an, allerdings kann der Hund diese Leckerbissen geraspelt mit einem Schuss Öl besser verwerten. Selbst das einfache rohe Ei mit Schale kann das Überraschungsei für den Hund bedeuten.

 

BARFEN

(Auszug aus Wikipedia): „…Barf oder BARF ist eine Methode zur Ernährung fleischfressender Haustiere, die primär für Haushunde entwickelt wurde. Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert, wobei der Tierhalter für die ausgewogene Zusammensetzung selbst sorgen muss. Mittlerweile gibt es jedoch Unternehmen, die diese Marktlücke erkannt haben und eine Fütterung mit Barf einfacher gestalten….“

 

Hier ist ein entsprechendes Wissen Voraussetzung, um Mangelerscheinungen bei einseitigem Füttern vorzubeugen. Mittlerweile gibt es auch hierzu Fachliteratur im Handel.

Natürlich hat jeder Hund seinen eigenen Magen und reagiert auf Lebensmittel, wie wir Menschen auch, manchmal sehr unterschiedlich. Auch Allergien sind keine Seltenheit, mittlerweile gibt es auch hier ganz spezielle Angebote zum Beispiel mit Pferde- oder Straußenfleisch im Handel. Hier sollte aber zunächst der Tierarzt zurate gezogen werden. Verboten sind Schokolade (für Hunde toxisch) und Schweinefleisch (Aujeztki-Virus), wenn dieses nicht mindestens ½ Stunde auf über 200° erhitzt wurde. Vorsicht auch bei Steinobst, da der Kern mit gegessen werden könnte. Absolut tabu sind auch gekochte Röhrenknochen wie sie zum Beispiel Hühnchen haben. Diese splittern und können schwere Verletzungen bis hin zum Tod, herbeiführen. Echtes Spezialfutter aufgrund von Krankheiten gibt es beim Tierarzt und wird auch meist entsprechend durch ihn nach erfolgter Diagnose verordnet. Grundsätzlich soll der Hund ständig freien Zugang zu Wasser haben. Für das Füttern gilt: lieber mehrmals kleinere Mengen als alles einmal am Tag. Und nach dem großen Fressen heißt es 1-2 Stunden RUHEN!

  • Letzte Aktualisierung: Donnerstag 23. November 2017, 07:12:39.

sorgenkind

 

Emma

 

Emma pitbull

Emma (Owtscharka-Pitbull Mix, 1 Jahr alt) ist eine sehr junge Hündin, die noch sehr viel Erziehung braucht. Eine Hundeschule sollte sie auf jedenfall besuchen. Mit ihren Artgenossen kommt Emma nur bedingt klar. Kinder sollten keine im Haushalt sein. Sie benötigt eine konsequente Führungsperson, ansonsten wird sie das übernehmen. Körperliche und geistige Auslastung sind bei ihr ein muss. Solltet Ihr Euch für Emma interessieren, dann sprecht uns bitte an.

 

Amtliche Tierschutz

 

Tierschutzverein Wetzlar und Umgebung e.V., Magdalenenhäuser Weg 34, 35578 Wetzlar
Tel.: 06441 22451, email: tierheim-wetzlar@web.de - Copyright © 2013. All Rights Reserved.