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Grüße von Louis

Hallo Tierheim!

Nun bin ich bald 7 Wochen in meinem neuen Zuhause und gewöhne mich so langsam an alles. Das bedeutet, dass ich so langsam sicherer werde und auch immer mal wieder sage, wie ich mir das Leben so vorstelle. Da gab es ja bislang ein paar Unklarheiten, die räume ich jetzt Stück für Stück aus. So zum Beispiel die Frage nach meinem Jagdtrieb, da wart ihr euch ja nicht so sicher. Dana, Henning und Milla wissen jetzt: Ich jage alles! Vögel, Mäuse und ganz besonders gerne Rehe und diese großen Feldhasen mit den langen Ohren, es gibt hier ein Waldstück, da wohnen die. Man hat es nach meiner Vorliebe schon „Hasenwald“ getauft. Deshalb muss ich auch an der Leine bleiben. Ich habe aber gesehen, dass eine ganz neue lange Schleppleine im Regal beim Hundezubehör liegt: Da wird wohl demnächst geübt werden!

Ansonsten hattet ihr mit vielen Sachen Recht: Ich bin wirklich nicht so ganz einfach und mag fremde Menschen am allerliebsten, wenn sie mich komplett in Ruhe lassen. Dann habe ich auch nichts gegen Besuch. Wenn allerdings jemand meint, er müsse mich unbedingt streicheln oder mit Leckerlies bestechen, werde ich schnell „deutlicher“. Neulich ist mir da aber ein peinlicher Fehler unterlaufen: Henning hat mich gestreichelt und darüber bin ich eingenickt. Als ich dann wieder wach geworden bin, habe ich mich bei der Berührung so erschreckt, dass ich schnell mal in seinen Unterarm geschnappt habe – ich hatte tagelang ein schlechtes Gewissen obwohl eigentlich niemand richtig böse war. Daran habe ich mich immer noch nicht gewöhnt: Irgendwie passiert hier nie was Schlimmes. Ich rechne immer noch damit, dass mich jemand mit der Leine schlägt und ducke mich klein zusammen, wenn ich mal wieder nicht so richtig gehört habe (die Feldhasen mit den langen Ohren, ihr erinnert euch?!). Dana und Henning sind dann immer ganz traurig und ich komme mir komisch vor, weil ja nichts passiert…

Mit meiner „Chefin“, Milla, verstehe ich mich super. Seit sie gemerkt hat, dass sie sich auf mich verlassen kann, schläft sie immer öfter und überlässt mir das Bewachen des Hauses. Und das mache ich wirklich gut. Immer wenn jemand kommt, rufe ich kurz und wenn man mir dann sagt, dass alles gut ist, bin ich auch gleich wieder ruhig. Nur den Postboten kann ich nicht leiden, der ist doof. Milla und ich haben irgendwie das ganze Haus für uns, nur in ihr Bett darf ich nicht. Dafür gehört mir der Platz zwischen Bücherregal und Schreibtisch, dahin gehe ich, wenn ich ungestört sein will. Wir liegen aber auch ganz oft eng beieinander, das ist sehr schön.

Damit ihr euch vorstellen könnt, wie das aussieht, schicke ich euch ein paar Bilder!

Ich lasse wieder von mir hören, bis dahin liebe Grüße und vielen Dank, dass ihr Dana, Henning, Milla und mich zusammengebracht habt,

Euer Louis

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  • Letzte Aktualisierung: Montag 18. Juni 2018, 16:19:32.

sorgenkind

 

Luna

 

luna

Luna sucht dringend eine neues Zuhause, wo sie Ihre lieben Menschen ganz für sich alleine hat. Mit ihren ca. 11 Jahren ist sie sehr fit und total verschmust. Sie mag aber keine anderen Katzen im Haus. Durch eine alte Fraktur humpelt sie ab und zu mal, was man aber kaum merkt. Sie bekommt dafür jeden zweiten Tag ein Schmerzmittel, womit sie sehr gut zurechtkommt.
Bestimmt hat Luna jetzt Euer Interesse geweckt. Sie wartet schon ganz sehsüchtig, dass sie jemand zu sich nach Hause holt. Kommt doch mal vorbei und besucht sie im Tierheim Wetzlar.

 

Amtliche Tierschutz

 

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